Indonesische Satés mit Erdnuss-Sauce

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Als wir uns vor zwei Jahren einen Kugelgrill gekauft haben, habe ich innerhalb von vier Monaten 70 Gerichte gegrillt. Dabei wurde jedes Mal ein neues Rezept ausprobiert. Dies ‘durchzuhalten’ war gar nicht mal so einfach, da viele Rezepte famos schmeckten. Es gab nur zwei Gerichte die so gut waren, dass wir sie wiederholen mussten, zum einen diese gegrillte Pizza und zum anderen diese Saté Spieße.

Saté Spieße (oder auch Satay) sind in meinem nordischem Umfeld eher unbekannt; dabei ist es eine der Nationalgerichte Südostasiens und ist an jeder Straßenecke zu kaufen, somit ist es sozusagen das Pardon zum Kreuzberger Döner. Die Satay Spieße stammen ursprünglich aus Indonesien und das Wort ‘Satay’ bedeutet (laut Wikipedia) übersetzt soviel wie “Fleisch, das auf Bambusspießchen über Holzfeuer gegrillt wird”. Jenes wird vorher mariniert und meist zu einer Erdnuss-Sauce serviert.

Die wichtigste Zutat bei diesem Rezept ist das Zitronengras, welches den Spießen ein tolles, erfrischendes und interessantes Aroma verleiht. Die Sauce bestehend aus Kokosmilch und Erdnussbutter ist pures Soul Food und harmoniert mit den Spießen sehr gut.

Macht Euch den kleinen Aufwand und schmeckt Südostasien.

Zutaten für 4 Personen

  • 2 Hähnchenbrustfilets, gewaschen und in lange Streifen geschnitten
  • 3 rote Zwiebeln
  • 2 Stangen Zitronengras, grob geschnitten
  • 3 cm Ingwer, gehackt
  • 1/2 Zitrone, deren Saft
  • 5-6 El Öl
  • 1,5 Tl Kurkuma
  • 1 Tl Kreuzkümmel
  • 1 El Soja-Sauce
  • eine Prise Zimt
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 50 Bambusspieße

Zutaten für die Erdnuss-Sauce

  • 3 cm Ingwer, gehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
  • 100 gr. Erdnussbutter
  • 100 ml Kokosmilch
  • 1 El Sojasauce
  • 2 El Limettensaft
  • etwas Zucker

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln, das Zitronengras, den Ingwer, den Zitronensaft, das Öl, die Gewürze und die Soja-Sauce in einem Mixer zu einer glatten Sauce verarbeiten
  2. Die Hähnchenstücke in der Mitte längs aufspießen und die Filets anschließend mit der Sauce gut marinieren
  3. Für die Erdnuss-Sauce alle Zutaten in einem Topf erhitzen und durch rühren emulgieren. Dabei sollte die Sauce nicht kochen.
  4. Die Spieße auf einer Zwei-Zonen-Glut bei  ~ 220 Grad direkt grillen und mit der Sauce servieren
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Himbeersorbet mit Grillbanane

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Von der Textur her, könnte man denken es wäre ein Milch – oder Sahneeis, denn es schmeckt super geschmeidig. Nur die knallige rosarote Farbe beweist, dass es doch ein Sorbet ist.

Der Trick an der Sache ist vor allem die Verwendung von sehr fein gemahlenem Zucker, wie zum Beispiel Puderzucker. Außerdem habe ich die Himbeeren zweimal passiert. Mit tiefgefrorenen Himbeeren schmeckte das Eis schon toll, mit frischen wird es bestimmt noch besser.

Die Banane wurde mit der Schnittfläche Richtung Erde gegrillt und anschließend mit wenig Rohrzucker bestreuselt. Die Pistazien geben der süßen Erdbeere und dem Sorbet eine schöne leichte salzige Note und natürlich den gewissen Knack.

Zutaten

  • 500gr. Himbeeren
  • 120gr. Puderzucker
  • 1,5 Zitronen, deren Saft
  • 2 Bananen, längs halbiert
  • Pistazien, grob zerhackt

Zubereitung

  1. Die Himbeeren passieren und mit dem Puderzucker und dem Zitronensaft vermengen, anschließend in eine Eismaschine füllen.
  2. Die Bananen bei ca 120 Grad auf dem Grill legen.
  3. Das Eis, die Bananen und die Pistazien zusammen servieren.

Spargel, Lachs Pizza – Die Spontane

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Der (für mich) ultimative Pizzateig hat einen kleinen Haken; denn er bedingt, auf Grund seiner 48 – stündigen Gehzeit eine Weise Vorausplanung. Deshalb folgt hier eine tolle Alternative, die deutlich spontaner Zuzubereiten ist.

Der Teig braucht nur circa anderthalb Stunden Vorbereitungszeit und schmeckt sehr fluffig, dabei ist er relativ dünn. So lecker wie der ultimative Pizzateig ist er nicht, weshalb sich der Aufwand (leider) immer noch lohnt.

Der Dill und der Lachs harmoniert perfekt zusammen, der Spargel fügt sich dieser Kombination und rundet die Sache ab. Ein schöner, frischer Belag, der eine tolle nordische Note hat.

Mit Serrano Schinken und gutem Olivenöl (anstatt dem Dill-Pesto) schmeckt die Pizza auch klasse.

Zutaten für 4 Pizzen

  • 17gr. Hefe
  • 30-40ml Wasser ( < 38 Grad)
  • 600gr. Mehl
  • 300ml Wasser
  • 90 ml Öl
  • Zucker
  • Mandeln, gehobelt und geröstet
  • 1 Bund Dill
  • Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • 600gr. grüner Spargel, Enden abgeschnitten und in Wasser ca. 5 Minuten gekocht
  • 300gr. Lachs
  • 2 Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 300gr. Schmand, abgeschmeckt

Zubereitung

  1. Die Hefe und den Zucker in dem Wasser auflösen. Danach mit dem Mehl, Wasser und dem Öl vermengen und den Teig 10 Minuten kneten. Anschließend 1-2 Stunden ruhen lassen.
  2. Ein Pesto aus dem Dill, Olivenöl, dem Parmesan ( ~ 30gr.) und den Mandeln (~ 30gr.) herstellen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Pizza mit Schmand, den Zwiebeln und dem Spargel belegen und bei 250 Grad, oder am besten im Grill, backen. Kurz bevor die Pizza gar ist mit Lachs belegen und dem Dillpesto beträufeln.

Fruchtiger Auberginen Tapa

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Eine leckere Quiche ist alleine schon eine Wucht, dazu eine kleine Beilage wertet das Hauptgericht dennoch enorm auf. Leider sieht man die Tapas eher selten in den meisten Kochblogs und auch in meiner Rezeptesammlung sind bis heute noch keine zu finden; deshalb beginne ich damit heute mit dieser Beilage.

Für mich sollten Tapas schnell zuzubereiten sein und gerne geschmacklich etwas konträr zum Hauptgericht sein. Dieser Auberginen Tapa passt perfekt zu einem Fladenbrot und den Dips vom türkischen Markthändler; und ist sehr fix zuzubereiten.

Zutaten für 3 Personen

  • 1 Aubergine, längs in mittelgroße Scheiben geschnitten
  • 20 gr. gerösteter Sesam
  • 0,5 Kugeln Mozzarella
  • Parmesan, Salz, Pfeffer, Olivenöl
  • Himbeeressig
  • 1 Orange, filetiert
  • Basilikumblätter

Zubereitung

  1. Die Aubergine in Olivenöl bei hoher Temperatur anbraten, dann wenden, die Temperatur senken und mit Mozarella und Sesam belegen. Wenn der Käse geschmolzen ist, die Scheiben aus der Pfanne holen und mit Parmesan, Salz, Pfeffer und Himbeeressig abschmecken.
  2. Mit Basilikum bestreuen und dazu die Orangenfilets servieren

Matjes in Sahnesauce

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Familienmitglied B. liebt Matjes in Sahnesauce zu Pellkartoffeln. Die anderen drei einschließlich mich hassen es. Das fiese am gekauften Dosenmatjes ist nämlich zum einen das er gräuslich schmeckt und zum anderen erinnert einen der tagelange Gestank in der Küche an den Verzehr. Dementsprechend gibt es Matjes bei uns (geschätzt) nur einmal im Jahr.

Was ich mir vor ein paar Wochen gedacht habe ist, dass es keine Speise gibt die aus der Verpackung besser schmeckt als frisch. Gepaart mit der Bitte von B. nach der Leibspeise düste ich also morgens zum Fischmarkt und bereitete Matjes in Sahnesauce zu Pellkartoffeln zu. Kurzum: Drei Leute, einschließlich mich, haben die Portion für sechs gegessen. Es schmeckte richtig klasse, kein Vergleich zum gekauften Fertig-Matjes. Es ist ein Gericht, welches optisch nicht wirklich beeindruckt, geschmacklich aber umso mehr. Zwar habe ich schon darauf spekuliert, dass das Gericht mit hochwertigem Matjes und einer selbstgemachten Sauce besser schmeckt; dass es aber so gut schmeckt hätte ich nicht gedacht.

Zutaten für 4 Personen

  • 6 frische Doppelmatjes (ca. 80gr.), gewaschen
  • 200gr. Sahne
  • 200gr. Saure Sahne
  • 2 El Mayonnaise
  • 2-3 El Weißweinessig
  • Zucker, Salz, Pfeffer
  • 2 Äpfel, in dünne Ringe geschnitten
  • 2 Zwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
  • 200gr. Gurken, in dünne Ringe geschnitten
  • Kartoffeln

Zubereitung

  1. Die Flosse des Matjes entfernen und evtl. entgräten.
  2. Die Sahne, den Essig und die Mayonnaise vermischen. Die Äpfel, die Zwiebeln, die Gurken und den Matjes hinzufügen. Mit Essig, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Für 8 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen und mit Pellkartoffeln (Bei uns ein muss!) oder Dillkartoffeln servieren

Spargel Spaghetti

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Auf der Suche nach Rezepten achte ich vor allem auf die Zutatenliste, die Zubereitung lese ich, bei simplen Gerichten wie jenes, meist nie.

So war ich schon ziemlich geschockt, als ich nach der Hälfte der Zubereitung dann gelesen habe: Und nun nehme den Sellerie, den Spargel und die Zwiebeln; werfe alles in einen Mixer und schmecke diese Sauce dann ab. Ehrlich gesagt, war es eine echte Überwindung den leckeren Spargel einfach so zu pürieren.

Der Anblick der pürierten Sauce war zwar nicht so glorreich, der Geschmack war dafür aber überraschend gut. Der Pastateig wurde nach diesem Mengenverhältnis zubereitet bestand aber dieses mal aus Vollkorn-Weizenmehl.

Dazu gab es diese Orangen-Balsamico Reduktion von dem tollen veganen Blog Schmecke dein Leben, die Sauce schmeckte super, passte aber zu diesem Gericht leider überhaupt nicht.

Bärlauch Quiche

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Eigentlich sollte es eine Spargel Quiche werden; nachdem ich in unserem Dorf die zwei (ausverkauften) Spargelstände und einen (ebenfalls ausverkauften) Supermarkt angefahren hatte, stand ich im Supermarkt und rätselte was nun ? Da es Bärlauch im Angebot gab, zückte ich mein Smartphone, suchte nach einer Bärlauch Quiche und schnappte mir direkt das erste Rezept.

Dabei variierte ich den Teig und erhöhte ein wenig die Menge der Zutaten, zudem servierte ich eine fruchtige Orangen-Joghurt-Schnittlauch Sauce. Passt perfekt und beides schmeckt sehr leicht und erfrischend. Wir tranken dazu einen Rosé.

Zutaten

  • 180gr. Weizenvollkornmehl
  • 80 gr. Butter
  • 1 Ei (am Besten 1 Eigelb)
  • etwas Wasser
  • 50gr. Bärlauch
  • 200gr. Frischkäse (Sahnig)
  • 100gr. Sahne
  • 250gr. kleine Tomaten, halbiert
  • 150gr. rote Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten, halbiert
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Orangensaft
  • Schnittlauch
  • 100gr. Joghurt
  • Zitronensaft

Zubereitung

  1. Das Mehl, die Butter und das Ei vermengen und eine Stunde ruhen lassen.
  2. Den Bärlauch klein schneiden und mit dem Frischkäse und der Sahne vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  3. Die Zwiebeln in Öl andünsten
  4. Den Teig ausrollen und in eine geölte Form geben. Die Zwiebeln, danach die Bärlauchmischung und zum Schluss die Tomaten (on top) einfüllen.
  5. Für 45 Minuten bei 200 Grad (Umluft) backen
  6. Für die Sauce, nehmt Ihr (nach gusto) etwas Schnittlauch vermischt es mit dem Joghurt und dem Orangensaft und schmeckt es mit Salz und Zucker ab

Linsensalat mit Feta im Ziegenmantel

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Eigentlich wollte ich diesen Salat draußen bei 20 Grad im Abendsonnenschein essen, leider machte mir das Wetter einen Strich durch diesen Plan. Aber dieser Salat gaukelt einem ein sommerliches Gefühl zumindest vor.

Er ist durch die Linsen sehr gesund und auf Grund der Orangen schön erfrischend. Er harmoniert perfekt zu einem Weißwein, ich habe einen rheinhessischen Merlot aus 2011 getrunken. Der Salat ist übrigens fast identisch mit jenem, der als Beilage zur Calzone gereicht wurde, da die Kombination von Balsamico Bianco und Orangensaft so gut schmeckt.

Zutaten für 4 Personen

  • 1 Bund Salat (ich habe Kopfsalat verwendet)
  • 200gr. Linsen
  • 2 Orangen
  • Balsamico Bianco
  • Olivenöl
  • 8 Scheiben Serrano oder Prosciutto o.ä.
  • 1 – 2 Packungen Ziegenkäse, abgetropft
  • 2 Tomaten
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer
  • evtl. Fladenbrot und türkische Dips

Zubereitung

  1. Die Linsen laut Packungsanweisung zubereiten.
  2. Orangenfilets herausschneiden, aus dem Rest den Saft auspressen und ein Dressing aus eben jenem und Olivenöl und dem Essig zubereiten.
  3. Die Tomaten und die Frühlingszwiebeln klein schneiden
  4. Den Feta mit Schinken ummanteln und kurz bevor die Linsen gar sind die Fetapäckchen  bei mittelhoher Temperatur von allen Seiten anbraten.
Dazu passt Fladenbrot und Dips vom Türken.

Spargel Calzone

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Ich habe noch nie eine Calzone selbstgemacht und dies war glaube ich generell die erste, die sich in unserem Backofen bräunte. Nach drei Stunden in der Küche wurde mir dann auch allmählich bewusst wieso eine Calzone nicht zu den Alltagsgerichten zählt; denn es dauert einfach sehr lange (zumindest dieses Rezept).

Mein Vater scherzte, dass es in der Pizzeria nur 15 Minuten dauert. Dies kann gut sein, ob Sie aber so gut ist wie diese Variante bezweifle ich. Die Kombination aus frischen grünem Spargel, einer selbstgemachten Tomatensauce, der Hähnchenbrust und dem Ricotta ist schwer zu toppen.

Zum Glück hat es geschmeckt, sodass sich der Aufwand gelohnt hat. Nochmal wird es eine Calzone in der nächsten Zeit aber nicht mehr geben.

Zutaten für 5 Personen

  • 1,5 – 2 Hähnchen brüste, gebraten, gewürzt und gewürfelt
  • 600 gr. Spargel, 5 Minuten gekocht
  • 300 gr. Käse (Mozarella, Ricotta o.ä.)
  • 450 gr. Tomaten aus der Dose
  • evtl. E410, E415 oder Agar-Agar
  • 1 Zwiebel
  • Weißwein
  • Zitronensaft
  • Kräuter (Basilikum, Thymian, Rosmarin o.ä.)
  • 350gr. Mehl
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 240ml Wasser
  • 1 El Olivenöl
  • 1 Ei, gerührt

Zubereitung

  1. 60ml Wasser mit der Trockenhefe vermischen, dann mit dem Mehl, dem restlichen Wasser und einem Esslöffel Öl vermischen und den Teig 10 Minuten kneten. Danach 1 Stunde ruhen lassen. Anschließend den Teig in fünf Stücke schneiden und weitere 15 Minuten ruhen lassen. Danach sehr dünn ausrollen.
  2. Eine Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl dünsten, mit Weißwein ablöschen und die Tomaten in einem Topf hinzufügen. Mit Kräutern und Zitronensaft abschmecken und offen köcheln lassen, sodass die Sauce fester wird (evtl. Xanthan oder Agar-Agar zum binden hinzufügen).
  3. Die Teiglinge mit dem Spargel, dem Geflügel, dem Käse und der Sauce auf der einen Hälfte befüllen und zusammenfalten. Die Enden fest schließen und anschließend mit etwas Ei bestreichen.
  4. Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen 30 Minuten backen.

Dazu passt bei sommerlichen Temperaturen ein Rosé oder ein leichter Rotwein. Ich habe dazu ein Salat serviert, bestehend aus Orangen, Balsamico blanco, Spargel, Hähnchen, Zwiebeln, angebratenen Möhren und Zucchini.

Spargel Ravioli

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Wie in diesem Artikel schon mal erwähnt liebe ich selbstgemachte Ravioli. Es ist zwar ein riesiger Aufwand; aber am Ende wird man immer belohnt. Und während der langwierigen Zubereitung kann man immer an der Füllung naschen.

Jene besteht aus nur drei Zutaten (Spargel, Ricotta, Parmesan) und schmeckt  fantastisch, der Spargelgeschmack tritt super in den Mittelpunkt und der Ricotta und der Parmesan unterstützen Ihn perfekt.

Der Ravioli-Teig stammt von Lamiacucina und wurde leicht abgewandelt. Der Teig ist bei der Zubereitung sehr zäh; dafür wird man mit einem stabilen und festen Teig beim ausrollen belohnt. Da die Ravioli so grandios schmecken braucht man die Sauce nur für eine geschmeidigere Textur; in diesem Fall wurde einfach Butter erhitzt.

Beim Nachkochen solltet Ihr beachten, dass dieses Gericht zwar den Hunger von 4 Personen stillt, aber niemals ausreichend ist. Denn es schmeckt so gut, dass man bestimmt die doppelte Portion machen kann; ich und eine Dame haben die Portion für vier Personen locker gegessen.

Der Spargelgeschmack bleibt bei diesem Rezept, trotz dem Nudelteig, der ‘Haupt- Geschmacks – Protagonist’ und deshalb ist es für mich der ideale Beitrag für das Blogevent “Duell der Köpfe“.

Zutaten für 4 Personen

  • 220 gr. Weizenmehl Type 405
  • 50 gr. Semola die grano duro
  • 1 Vollei
  • 100gr. Eigelb
  • 1 El. Olivenöl
  • 500gr. Spargel
  • 200gr. Ricotta
  • 70gr. Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • 500gr. Butter
  • Mandeln, gehobelt

Zubereitung

  1. Den Pastateig zubereiten
  2. Die Spargelspitzen 3 Minuten und der restliche Spargel 4-5 Minuten bissfest in kochendem Wasser kochen und in kaltem Wasser abkühlen
  3. 250gr. Spargel abtropfen und fein schneiden. Jenen Spargel mit dem Ricotta und dem Parmesan vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken
  4. Den Pastateig bei 8/9 ausrollen und mit der Spargelmischung belegen. Eine weitere Lage Pastateig mit Eiweiß bestreichen und Ravioli formen und gut verschließen.
  5. Die Butter in einem Topf erhitzen
  6. Den restlichen Spargel in dem Nudelwasser 30 Sekunden erwärmen und in den Backofen warm stellen. Die Ravioli ca. 5 Minuten kochen, mit Parmesan, den Mandeln und der Butter beträufeln und genießen.
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